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Elektropolieren

Elektropolieren (elektrolytisches Polieren) ist ein Prozess einer anodischen Auflösung einer dünnen Werkstoffschicht von der Werkstoffoberfläche.


Als Ergebnis dieses Prozesses werden Verunreinigungen, Mikrorisse und lokale Spannungen mit beseitigt und die Metalloberfläche wird entgratet und geglättet.

Das Elektropolieren von Edelstahl wird in Wannen mit je 4,3 m3 Volumen durchgeführt. Dank der speziell entwickelten „Haken” von entsprechender Konstruktion sowie einer zusätzlichen Elektrode können wir Werkstücke mit einer komplizierten Innen- und Außenform elektropolieren. Zum Elektropolieren verwenden wir ausschließlich demineralisiertes Wasser. Durch den Einsatz von geeigneten chemischen Mitteln sowie umweltfreundlichen technologischen Lösungen verläuft der ganze Elektropolierprozess auf eine sichere und kostengünstige Art und Weise.

Wir bieten das Elektropolieren für Werkstücke mit folgenden maximalen Abmessungen an:

Länge 2,3 m
Breite 1,5 m
Höhe 1,6 m
Gewicht 5 t

 

Beschreibung eines Elektropoliervorgangs:

Scharfe Spitzen von Unebenheiten an der Metalloberfläche werden weitgehend entgratet und geglättet, was bei einer gleichzeitigen Reduzierung der Rauheit einen positiven Einfluss auf die Senkung des Reibungskoeffizienten, Glanzverleihung und Erleichterung des Reinigungsprozesses von Industrieanlagen hat. In vielen Industriebereichen ist Edelstahl der Werkstoff, der am häufigsten elektropoliert wird, weil aus diesem Material verschiedene Tanks und Behälter, Elemente von technologischen Anlagen und Maschinen für Lebensmittel-, Pharma-, Kosmetik- und Chemieindustrie sowie medizinische und chirurgische Instrumente und Geräte hergestellt werden. Der Elektropolitur werden auch Elemente für spezielle Anwendungen unterzogen, z.B. Teile und Werkstücke für Flugzeugindustrie oder auch Gehäuse von Vakuumpumpen.

Das Endergebnis des Elektropolierprozesses ist von vielen Faktoren abhängig, unter anderem von der Form des zu elektropolierenden Werkstückes, der Stromdichte, Zeit und Dauer des Prozesses, hydrodynamischen Faktoren, Form und Volumen der Wanne, Größe von Kathoden, Abstand zwischen Anode und Kathode sowie der räumlichen Lage der Anode – so der Technologe-Konstrukteur Grzegorz Boguta – Zusammensetzung des Elektrolyten und Prozessparameter müssen jedesmal an den gegebenen Werkstoff und dessen Güte angepasst werden. Man muss aber auch die Art und Weise berücksichtigen, wie das Material hergestellt und wie es auf diesen Bearbeitungsprozess vorbereitet wurde. Die Möglichkeit der Oberflächenbearbeitung von sogar sehr komplizierten Formen sowie das breite Anwendungsspektrum von Edelstahl führen dazu, dass in den Industriebetrieben, die sich auf diese elektrochemische Oberflächenbearbeitung konzentrieren, jedes Jahr Tausende von unterschiedlichsten Teilen einer Elektropolitur unterzogen werden. 

Beim Edelstahl trägt das Elektropolieren zur Steigerung der Konzentration von Chromatomen an der Metalloberfläche bei, was den so bearbeiteten Werkstoff noch zusätzlich härtet. Das Elektropolieren ist ein äußerst schonender Prozess im Vergleich zum bearbeiteten Stahl – fügt Grzegorz Boguta hinzu. Der Elektropoliervorgang besteht darin, dass im Elektrolyt nur diese Teile der Metalloberfläche aufgelöst werden, die auf der mikroskopischen Skale über dem Durchschnitt liegen. Beim Elektropoliervorgang bleibt die makroskopische Struktur unbetroffen. Sehr feine Elemente des Werkstücks bleiben erhalten und die Oberfläche wird auf der mikroskopischen Skala geglättet und bekommt mehr Glanz. Dadurch ist so bearbeitete Oberfläche mehr ästhetisch und ist leichter zu reinigen, was von großer Bedeutung z.B bei chirurgischen Instrumenten, in der Lebensmittel-, Pharma-, Kosmetik-, und in der Elektronikindustrie ist. Da die mechanische Härte des Stahls keinen Einfluss auf die Elektropolierleistung hat, sind die Kosten und Dauer des Prozesses, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, nicht von dem Härtegrad abhängig, der während der vorhergehenden Oberflächenbearbeitung erreicht wurde. Angesichts der Tatsache, dass das Elektropolieren keine mechanischen und thermischen Auswirkungen auf den bearbeiteten Stahl hat sowie die Oberfläche in keiner Weise chemisch beeinflusst, kann diese Methode praktisch für Teile mit beliebiger Form und Abmessungen verwendet werden.